Johann Adolph Hasse

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Wenn Elefanten und Kamele auf der Opernbühne stehen, wenn das Bühnenbild so monumental zu werden beginnt, dass die Körper der Sängerinnen und Sänger unterzugehen drohen und nur noch ihre Stimmen raumgreifend wirken – muss die Musik genau dieses Gefüge der Künste im Theater mittragen. Die Musik der Opern Johann Adolph Hasses tat genau dies auf unnachahmliche Weise – bei kammermusikalischen Pastoralen oder grossen Karnevalsopern, in Italien wie an deutschen Höfen. 

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Publikationen

 »Rückkehr der Visualität? Perspektiven auf das Dresdner Opernjahr 1756«, in: Nicola Gess, Tina Hartmann, Dominika Hens (Hgg.), Barocktheater als Spektakel. Maschine, Blick und Bewegung auf der Opernbühne des Ancien Régime, (= eikones Publikationsreihe), Paderborn: Wilhelm Fink, 2015, S. 183–205

»Tier und Macht – Oper im Spannungsfeld von Natur und Zivilisation«, in: Christine Fischer (Hg.), Oper als »Gesamtkunstwerk« –zum Verhältnis der Künste im barocken Musiktheater, (= Basler Jahrbuch für historische Musikpraxis 33), Winterthur: Amadeus, 2012, S. 67–95